Aktuelles

Hl. Messen mit Bischof Hermann Glettler

Freitag, den 22.10. um 18 Uhr in Pertisau

Samstag, den 23.10. um 18.30 Uhr in Achenkirch

Sonntag, den 24.10. um 09 Uhr in Eben mit anschließender Agape

Hallo, ich bin der neue Pastoralassistent im Achental!

„Das Los fiel auf Matthias“, so steht es schon in der Heiligen Schrift (Apg 1,26). In diesem Fall geht es aber nicht um den Nachfolger des Judas Ischariot, sondern um den Nachfolger von Markus Leitinger als Pastoralassistent von Eben, Pertisau und Achenkirch: Ich bin Matthias Ebner, Jahrgang 1988, und seit 01. September 2021 der „Neue“ in den drei Pfarreien rund um den schönen Achensee. Und um dieses „Los“ habe ich mich gerne und bewusst beworben.
Aber von vorn: Aufgewachsen bin ich in Südtirol, im charmanten Bergdorf Aldein und später in Nals im sonnigen Etschtal inmitten von Golden Delicious und zig anderen Apfelsorten. Durch die Familie fand ich schon früh Zugang zu Kirche und Glauben und startete eine spannende „Karriere“ als Ministrant, die mich im Laufe der Jahre über den Status des „Oberministranten“ ein bisschen aus meiner zurückhaltenden Art heraus- und in das Amt des „Ministrantenleiters“ hineinwachsen ließ. Mit 17 Jahren wurde ich dann erstmals in den Pfarrgemeinderat gewählt und blieb diesem Gremium insgesamt 15 Jahre lang treu, vier Jahre davon als Vorsitzender. Diese ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Pfarre verfolgte ich mit ebenso großer Leidenschaft wie die Spiele „meines“ FC Bayern München. Beruflich wollte ich nach der Matura und einem freiwilligen sozialen Jahr bei einem „Spielbus“ in einem Reisebüro Fuß fassen, entschied mich dann nach einigen erfolglosen Anläufen aber doch dafür, mein „Hobby“ zum Beruf zu machen.
Und so begann ich im Jahr 2010 mein Studium der Fachtheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen und schloss dieses an der Uni Innsbruck mit dem „Magister der Theologie“ ab. Während der Studienzeit setzte ich mich u.a. durch die Organisation von Hochschulgottesdiensten und Fußballturnieren für die liturgische und soziale Gemeinschaft an der Uni ein. Unmittelbar nach dem Studium begann ich in Südtirol meine erste Tätigkeit als Pastoralassistent in einer so genannten „Seelsorgeeinheit“ mit insgesamt vier Pfarreien. Erste Schwerpunkte meiner Tätigkeit dort waren die Sakramentenkatechese und, sehr spannend, die pastorale Entwicklung dieser „Einheit“. Diese Aufgabe erinnerte mich an eines meiner liebsten Hobbys, das „Puzzeln“, ging es doch darum, aus verschiedenen pastoralen Haltungen, Meinungen und Ansichten irgendwie ein großes Miteinander zu erschaffen, also mit großer Geduld ein Bild aus vielen Teilen zusammenzufügen. Ich brachte mich aber auch in der Liturgie ein, begleitete Ehrenamtliche in ihren unterschiedlichen Diensten und kümmerte mich oft um den Gottesdienstplan und die Pfarrnachrichten. Doch wie man an meinem Lieblingstier, dem großen Panda, gut erkennen kann, gibt es nicht nur weiße, sondern auch schwarze Seiten im Leben. Und so kam es, dass die Pfarreien meine Stelle aus finanziellen Gründen nicht mehr aufrechterhalten konnten und ich mich nach neuen Herausforderungen umsehen musste.
Im Frühjahr 2020 entschloss ich mich für den Schritt in die Nachbardiözese Innsbruck. Diese Entscheidung war mir als sehr mit der Familie verbundenem und oft von Heimweh geplagtem Menschen nicht leichtgefallen, aufgrund mangelnder beruflicher Perspektiven in der Diözese Bozen-Brixen aber nahezu alternativlos geworden. So kam ich schließlich im Herbst letzten Jahres ins Dekanat Fügen-Jenbach, wo ich in Münster lebte und in Begleitung von Bernhard Teißl-Mederer, dem ehemaligen Dekanatsassistenten, mein Pastoraljahr (Berufseinführungsjahr der Diözese) in der Dekanatsstelle absolvierte. In diesem, pandemiebedingt etwas schwierigen Jahr sammelte ich viele neue Erfahrungen in mir bislang eher fernen pastoralen Bereichen (Interreligiöser Dialog, Flüchtlingspastoral und Klinikseelsorge). Obwohl mir die Arbeit in diesen Bereichen auch gefiel, verspürte ich immer wieder eine gewisse „Sehnsucht“ nach der Pfarrpastoral. Und so bewarb ich mich neben der Nachfolge von Teißl-Mederer als Assistent im Dekanat Fügen-Jenbach auch für die Stelle als Pastoralassistent in den Pfarreien des Seelsorgeraums Achental.
Mitte Juli zog ich dann ins Pfarrhaus von Pertisau und trat mit 01. September offiziell die neue Stelle an. Hier bin ich in erster Linie für die Erstkommunion- und Firmvorbereitung zuständig, ebenso wie für die Kinder- und Jugend-pastoral insgesamt und dabei besonders für die Ministranten. Ich freue mich auf dieses vielfältige und interessante Arbeitsfeld, auf viele Begegnungen und Gespräche und auf ein gutes und konstruktives Miteinander ganz im Sinne der Worte Jesu: „Wer einen aufnimmt, den ich senden werde, nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.“ (Joh 13,20) Euer Pastoralassistent Matthias Ebner

Liebe Pfarrgemeinde, liebe Schwestern und Brüder im Herrn, liebe Kinder, Jugendliche und Familien!


Wir dürfen wieder einen wunderschönen Herbst in unserer einzigartigen Region erhoffen, wo die Natur sich in ihrer ganzen Farbenpracht zeigt.
Haben wir offene und dankbare Sinne dafür.

Der Oktober ist auch in besonderer Weise der Gottesmutter geweiht, dem Rosenkranzmonat.
Maria ist die Mutter der Liebe, die Mutter aller Menschen und sie möchte uns in dieser schweren Zeit sicher hindurchführen.
In allen Krisenzeiten der Christenheit war sie der schützende und rettende Anker und die mächtigste Fürsprecherin bei ihrem Sohn.
Lassen wir uns von ihr an der Hand führen. Versuchen wir in all unseren Anliegen zumindest ein Gesätzchen des Rosenkranzes täglich zuhause in den Familien,
in unseren Kirchen und Kapellen, in der Natur mit dem Geheimnis, z.B.: „Der uns den Hl. Geist gesandt hat“, zu beten.
Wir werden reichen Segen dafür erhalten, Trost, Kraft, Hoffnung, Zuversicht und Mut. Werte die unbezahlbar sind und uns geschenkt werden.

Vergelt's Gott für euer Mittun und bleiben wir im Gebet verbunden, Euer Pfr. Georg

Pertisau:  Donnerstag um 17 Uhr in der Pfarrkirche

Maurach: Freitag um 18 Uhr in der Marienkirche

Achenkirch: Samstag um 17 Uhr in der Pfarrkirche